Gesundheit

Die Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge gibt es einige Besonderheiten: Gesetzlich ist eine Versorgung bei einer akuten Erkrankung zwar garantiert. Doch wer Schmerzen hat, sich ein Bein bricht oder an einer Grippe erkrankt, muss sich vor dem Arztbesuch eine Behandlungsgenehmigung vom Landratsamt besorgen. Beim Arzt gibt es dann die nächste Hürde: Sprachliche Barrieren stehen einer gezielten Diagnose und Behandlung oft im Weg. Noch schwieriger ist die Situation für diejenigen, die an einer chronischen Erkrankung wie Diabetes leiden oder aufgrund von Folter oder anderer Erlebnisse traumatisiert sind: Solange sie keine akuten Schmerzen haben, haben Asylbewerber in den ersten Monaten in Deutschland keinen gesetzlichen Anspruch auf eine ärztliche Versorgung. Wir von der AG Gesundheit setzen uns für die Gesundheit der Geflüchteten ein.

Wir

  • unterstützen und begleiten sie bei Arztbesuchen;
  • setzen uns in Absprache mit den Markgröninger Ärzten für einen bessere Organisation der medizinischen Versorgung vor Ort ein;
  • organisieren Fahrdienste und Dolmetscher;
  • begleiten Flüchtlinge bei akuten Krankheiten ins Krankenhaus;
  • unterstützen sie bei der Suche nach einer Psychotherapie;
  • geben Tipps zur Ernährung und gesunder Lebensweise.

Wir können Ihre Unterstützung gebrauchen! Wenn Sie Interesse haben, in der AG Gesundheit mitzuarbeiten, dann schicken Sie uns eine E-Mail:

gesundheit[AT]markgroeningen-hilft.de